Barbara Klein & Margarethe Yoshida

Barbara Klein & Margarethe Yoshida

Margarethe Yoshida (59) ist eine gebürtige Kärntnerin, die mit einem Japaner verheiratet und zwei erwachsene Kinder hat. Mit ihrer Familie lebte sie 16 Jahre in Japan, nun seit etlichen Jahren wieder in Graz, weil ihr Mann vor langer Zeit sein Herz an diese Stadt verschenkte. In der Ruckerlberggasse erfüllte sich Margarethe den Traum einer Studioküche für eine Kochschule, weil Lebensmittel, Essen und Kochen von frühester Jugend an zu ihrer Leidenschaft zählt. Die grenzübergreifende Köchin bietet Koch-Sessions für mindestens 8 Personen an, ihre Gäste kochen entweder mit oder auch nicht, ganz wie es gewünscht wird. Sie ist auf Japanische Küche spezialisiert, kocht aber auch südost-asiatisch und indisch.

 

Barbara Klein (44) ist verheiratet, zweifache Mutter und lernte Margarethe vor einem halben Jahr als Klientin kennen. Sie konzipierte Margarethes Website, aus dieser Zusammenarbeit entstand eine Begeisterung für die Tätigkeiten und Leidenschaften der anderen und eine Freundschaft. Beide sind absolute Genussmenschen und brauchen geschmackvolle Dinge, um sich wohl zu fühlen.
Barbara ist studierte Juristin, war jahrelang im Marketing für Tonis Freilandeier und die Ölmühle Fandler tätig, bis sie sich mit ihrer eigenen Agentur Weisses Papier selbständig machte.

Was bedeutet Genuss für euch? Hat Genuss eine Tageszeit?

B: Nicht unbedingt. Genuss braucht eine bestimmte Atmosphäre, die passenden Menschen am Tisch und natürlich auch das richtige Essen. Ich bin jemand, der sehr offen ist, alles kostet und probiert. Zum perfekten Genuss gehört für mich jedenfalls aber ein gutes Gespräch und das Gefühl, bereichert nach Hause zu gehen.

M: Für mich ist perfekter Genuss, wenn ich spüre, dass die Lebensmittel mit Liebe produziert wurden, die Produzenten dahinterstehen und dass sie selbst damit Freude haben. Die Atmosphäre ist auch mir wichtig. Ich muss mich wohlfühlen. Liebe Menschen, Entspannung und ein guter Schluck Wein gehören dazu. Es muss ein harmonisches Zusammenspiel von all dem sein – und Zeit ist ein ganz wichtiger Faktor, es darf keine Hektik aufkommen.

Gibt es eine Art Lieblingszutat?

B: Ich bin völlig verrückt nach Koriander. Koriander polarisiert, aber vielleicht ist es genau das was mich anzieht

M: Korianderessen muss man lernen. Er ist sehr gesund und man muss ihn einfach immer wieder essen, dann liebt man ihn auch. Ich habe immer wieder Phasen, was ich gerne esse, aber für mich gibt es nicht wirklich ein präferiertes Lebensmittel.

 

 

Auf welches Lebensmittel kann die Welt verzichten?

M: Ein No-Go ist es für mich, wenn ich hungrig bin, etwas Süßes essen zu müssen. Das geht gar nicht.

B: Ich mag nichts was degeneriert oder zu Tode gekocht ist. Convenience Food brauche ich definitiv nicht.

M: Das stimmt, ich auch nicht.

 

 

Was bewundert ihr aneinander?

B: Ich bewundere Margarethes Konsequenz. Ich glaube, dass allem, was man mit Leidenschaft macht, eine große Konsequenz innewohnt – und eine gewisse Kompromisslosigkeit.

M: Je älter ich werde, desto mehr Konsequenz oder Disziplin zeige ich. Ich denke, Konsequenz wächst auch mit gesteigertem Selbstwertgefühl. Am Anfang, als ich diese Geschichte startete, hatte ich immer wieder Zweifel, ob ich das Richtige tue. Dann habe ich mich aber am Riemen gerissen und mir gesagt: Du kannst nicht mehr zurück, da musst du jetzt durch!

Was magst du an Barbara?

M: Wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Sie hat Power, Durchsetzungsvermögen und verfolgt ihre Ziele – das imponiert mir.

 

 

Welche Grundzutaten braucht ein guter Mensch?

M: Ehrlichkeit, Großzügigkeit, Charme, Temperament.

B: Mut.

M: Ehrgeiz. Ich könnte vor niemanden Respekt haben, der nicht zielstrebig ist. Für mich ist es wichtig, dass man versucht, aus seinen Fähigkeiten das Beste zu machen. Das habe ich auch versucht, meinen Kindern beizubringen. Es ist ihre Pflicht, der Erde und der Gesellschaft etwas zurückzugeben.

B: Wichtig ist auch eine Kultur des Scheiterns. Die muss man sich erarbeiten und aus dem lernen was eben nicht funktioniert hat.

 

 

Gibt es einen Fehler von dem du wahnsinnig viel gelernt habt?

B: Natürlich gibt es Dinge, die einen zurückwerfen, die das Aufstehen schwer machen. Nachdem eine gewisse Zeit vergangen ist, man seine Wunden geleckt hat, sind es aber meist genau diese Erfahrungen, die den Blick schärfen und die einen mit einem besseren Gefühl für sich selbst zurücklassen. Das hat mich geprägt und zu dem werden lassen, was ich heute bin. Der Weg dahin war bestimmt nicht immer geradlinig.

 

 

Barbara, wie sieht dein perfekter Tag aus?

B: Ich bin zwar eine Frühaufsteherin, hasse aber Wecker. Der perfekte Tag würde also ohne Wecker beginnen, mit einem sehr simplen Frühstück, einem Ei und einem kurzen, schwarzen Kaffee und einem Glas Wasser. Ich esse in der Früh generell nicht sehr viel, viel lieber am Abend. Das bringt auch mein Job mit. Meine Buben (10 und 13) dürfen natürlich nicht fehlen. Ich bin sozial sehr aktiv und führe mit Leidenschaft Gespräche mit interessanten Menschen. Das könnte ich den ganzen Tag tun.

 

 

Hast du nur ‚angenehme’ Kunden?

B: Eigentlich schon. Ich habe das Glück, es mir aussuchen zu können und wenn es einmal wirklich nicht passt, dann sage ich das auch. Es macht keinen Sinn, eine Zusammenarbeit einzugehen, wenn man nicht ähnlich tickt und ganz unterschiedliche Vorstellungen einer Umsetzung hat. Das tue ich weder mir noch dem Kunden an. Natürlich bin ich nicht jedermanns Sache und umgekehrt ist es genauso. In diesem Fall empfehle ich lieber jemanden aus der Branche, der besser passen könnte.

 

 

Margarethe serviert Lachs-Avocado Tatar mit Chili und Koriander.

Gibt es für dich einen magischen Ort?

B: Seit einiger Zeit ist es der Arlberg, allerdings nicht im Winter. Im Sommer bin ich dafür umso lieber dort. Wenn ich mit mir allein bin und mir der Wind am Spullersee entgegenweht, tut mir das richtig gut. Außerdem liebe ich auch den Neusiedlersee. Ich bin kein Strandtyp und muss auch keine Hitze haben. Dafür schätze ich die Normandie oder die Bretagne, eher die rauen Ecken dieser Erde. Wasser mag ich, aber es muss bewegt sein, denn Plantschen ist gar nicht meins. Zum 45er (im Februar) schenke ich mir eine Reise nach New York, allen Kältewarnungen zum Trotz. Sowas hat mich noch nie abgehalten, mehr noch, ich freue mich drauf.

M: Ich liebe das Wasser, ich bin ja ein Wörthersee-Kind und der See liegt in meinen Genen. Ich liebe aber auch das Meer und habe Istrien für mich entdeckt. Mein Mann hingegen mag keine Sonne und kein Meer. Da er ständig im Flugzeug ist und zwischen Japan und Österreich pendelt, würde er in seiner Freizeit am liebsten immer nur hier auf der Terrasse sitzen und von mir bekocht werden. In seinem Garten ist er am glücklichsten. Ich würde aber schon noch gerne reisen und mehr von der Welt sehen.

 

 

Barbara, jetzt hast du deinen Traum mit Weisses Papier verwirklicht – was hat es damit auf sich?

B: Ich war ja 15 Jahre angestellt und begann während meiner Zeit bei Fandler ein ehrgeiziges Projekt namens Die Erben, bei dem ich 60 Leute rund um das Thema Essen und Trinken versammelte und ein sogar ein kleines Symposium am Arlberg organisierte. Gemeinsam kümmerte man sich um Dinge die kulinarisch vom Aussterben bedroht sind. Sowas verbindet und lässt Netzwerke entstehen die ich heute auch für Weisses Papier nützen kann.

Wie neutralisierst du am Ende des Tages deine Sinne? Woraus schöpfst du Kraft?

B: Ich resette mich mit Musik. Ich liebe Jazz. Während meines Studiums habe ich Musik gemacht und sogar ein bisschen Geld damit verdient. Irgendwann zwischen Beruf und Kindern habe ich dann damit aufgehört. Heute singe ich nur noch für mich. Buchen kann man mich nicht mehr (lacht). Meine Arbeit ist Bühne genug!

 

 

Gibt es Momente in deinem Leben, wo du ‚satt’ bist?

B: Oh ja und ich bin auch sehr dankbar dafür, dass ich das spüre. “Zu viel von allem” bringt dich in eine gefährliche Ecke. Wenn man so wie ich sehr viel Leidenschaft in etwas steckt, ist immer eine Gratwanderung. Wenn ich merke, dass es reicht, gönne ich mir eine Pause. Wobei meine Pausen sehr kurz sind. Ich bin niemand, der zwei Wochen Urlaub macht, das halte ich nicht aus.

 

 

Was liebt ihr am meisten an eurer Arbeit und was mögt ihr gar nicht?

B: Ich liebe es mit meinen Kunden zu arbeiten und ihre Leidenschaften zu erzählen. Es öffnet den Horizont und ich empfinde es als Bereicherung. Ich bin sehr dankbar für den Luxus in ihre Welt eintauchen zu dürfen. Außerdem liebe ich es, zu netzwerken und Menschen zusammenzubringen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Was mir schwer fällt ist es, in vorgefertigten Bahnen zu denken. Buchhaltung zähle ich auch nicht unbedingt zu meinen Leidenschaften.

M: Ich mag es nicht, nach dem Kochen aufzuräumen und alles wieder auf Hochglanz zu bringen. Rechnungen zu schreiben mag ich auch nicht.

 

 

Wenn ihr essen geht, muss es dann immer qualitativ hochwertig sein?

M: Definitiv. Sonst gehe ich nicht essen und koche mir lieber selbst etwas. Minderwertige Speisen und lieblose Küche geht gar nicht.

B: Da ich ja in der Gastronomie-Szene verankert bin, bekomme ich immer Unmengen an Tipps, egal wo ich bin, und so finde ich immer etwas, das ich mag und das meinen kulinarischen Horizont im positiven Sinne erweitert. Das erspart mir aufwändige Recherchen und kulinarische Tiefschläge.

 

 

Margarethe serviert nun Tofu-Steak mit geriebenen Radieschen, Ingwer und Pontsu (Sojasauce und Yuzu-Saft).

Gibt es etwas, das Frauen besser können als Männer?

B: Wir Frauen sind innovative Geister. Männer sind oft Alpha-Tiere, können und wollen das Rampenlicht nicht immer teilen. Wir Frauen können das deutlich besser. Stutenbissigkeit ist oft nur ein Vorurteil. Wir sollten aus diesem Grund noch mehr darüber nachdenken, wie wir einander helfen und wie wir unsere Kräfte bündeln können. Alte Rollenbilder bringen uns da bestimmt nicht weiter.

 

 

Nicht umsonst gibt es Salz in der Suppe, Pfeffer im Arsch… Welches Gewürz würde euch am besten beschreiben?

B: Das ist eine schwierige Frage. Ich bin schon jemand, der Durchsetzungsvermögen hat, aber nichts mit der Brechstange erzwingen möchte. Gewürze haben für mich etwas Heftiges, aber es ist natürlich auch immer eine Frage der Dosierung. Pfeffer ist ein tolles Gewürz, jedoch weiß ich nicht, ob es zu 100% meinem Charakter entspricht. Aber ich denke schon, dass ich sehr kraftvoll bin.

M: Ich liebe Chili, bin allerdings nicht so feurig. Vielleicht früher, als junge Frau, da war ich schon manchmal zornig und impulsiv, aber das habe ich mir abgewöhnt. Außerdem habe ich einen Mann, der explosiv sein kann, und wenn beide Partner so sind, geht das nicht lange gut (lacht).

 

 

Margarethe, wo kriegst du deine Zutaten her?

M: Ich bin in ganz Graz unterwegs. Alles, was ich in meinen Kochkursen anbiete, kann man regional kaufen. Fleisch und Gemüse hole ich mir am Kaiser-Josef-Platz. Ich verwende nur biologische, zumindest regionale Zutaten und koche mit der besten Qualität, die man kriegen kann. Aber ich bekomme natürlich auch immer Speziallieferungen aus Japan.

 

 

Margarethe serviert ein südjapanisches Gericht: Kaku-Ni-Buta (gekochter Schweinebauch mit Ingwer und Sternanis).

Margarethe, wo hast du deinen Mann kennengelernt?

M: Mein Mann lebte damals in Graz. Wir haben uns in Klagenfurt bei der Hochzeit meiner Freundin kennengelernt. Er saß mir gegenüber und es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick. Es war zugegebenermaßen nicht einfach, weil er immer sagte, er würde letztendlich eine Japanerin heiraten. Das sah er als Verpflichtung seiner Familie gegenüber an. Als unsere Tochter auf die Welt kam, war ihm jedoch das Kind wichtiger als die Tradition.

 

 

Kocht deine ganze Familie gerne?

M: Tatsächlich sind wir alle koch-addicted, außer meinem Mann, der genießt es das, was wir kochen, zu essen, kocht aber selbst nicht. Meine Tochter kocht ganz anders, aber auch sehr gut und liebt es auch zu backen und Dinge zu verzieren – wie zum Beispiel die Deko-Kekse, die ihr hier seht, die sie zusammen mit ihren Mädchen macht. Da braucht man schon asiatische Wurzeln in Bezug auf Geduld (lacht). Generell essen wir bunt durch alle Kulturen, natürlich auch österreichische Küche. Mein Mann liebt Wiener Schnitzel, Apfelstrudel und Tafelspitz.

Wir bekommen nun Chirashi-Sushi mit gebeiztem Alpenlachs, Lachskaviar, Wasabi und Gari (eingelegter Ingwer) serviert und erhalten eine genaue Einschulung, wie man Stäbchen richtig hält.

Glaubst du an Bestimmung?

M: Ich würde gerne daran glauben, weil es romantisch ist, aber eigentlich nicht wirklich, obwohl es vielleicht tatsächlich Bestimmung war, dass mein Mann und ich uns getroffen haben. Wir fordern uns täglich heraus und sind voneinander emotional abhängig. Wenn er mich nicht getroffen hätte, wäre sein Leben in Österreich sehr früh abgeschlossen gewesen und er wäre nach Japan zurückgekehrt. Dank mir konnte er zwischen den zwei Ländern eine Brücke spannen. Er ist auch derjenige, der mich ständig fordert, kritisiert und an meine Grenzen treibt. Er motiviert mich dazu, immer alles besser machen zu wollen. Ich entwickle mich dadurch ständig weiter. Alleine die Zeit in Japan war eine Riesenherausforderung. Ich musste mich in einem fremden Land, dessen Sprache ich nicht sprach, wo ich keine Freunde hatte und zusätzlich mit zwei kleinen Kindern durchboxen. In einer frauenfeindlichen Kultur und mit einer angeheirateten Familie, in der ich nicht unbedingt willkommen war. Es gab nur zwei Optionen: überleben oder untergehen. Das hat mich aber wachsen lassen und mich bis heute geprägt. Ich war ja als Kind das Nesthäkchen in meiner Familie: das dritte Kind, überbehütet, übergeliebt und dann auch noch mit einem körperlichen Handicap. Es war undenkbar, dass ich eines Tages Österreich oder sogar Klagenfurt verlassen würde, nicht einmal zum Studium. Ich war als Kind und Jugendliche also in dieser Hinsicht nicht gefordert. Bis dann mein Mann kam.

 

 

Jetzt, mit 59, startest du ein neues Business. Hast du dir je über das Alter Gedanken gemacht?

M: Nein. Nie. Ich dachte mir einfach: Das kann doch nicht schon alles gewesen sein. Ich muss noch etwas machen. Den Wunsch der Kochschule gab es ja schon länger, aber ich hätte mir nie erträumt, dass ich es wirklich schaffe, sie in diesem Maß umzusetzen. Ich weiß auch nicht, wohin das alles noch gehen wird. Je weiter ich mich in diese Geschichte reinhänge, desto mutiger werde ich. Angefangen habe ich tatsächlich vor 11 Jahren, als meine Kinder schon größer waren und mehr Freiraum wünschten. Zuerst bin ich in ein tiefes Loch gefallen und wusste nicht, was ich mit mir anfangen sollte. Ich hatte diverse Visionen, zum Bsp. eine Tofu-Produktion, die ich hier starten wollte. Über eine damalige Freundin kam ich dann auf die Idee, auch in Österreich Kochkurse zu geben. Was sehr einfach und im kleine Rahmen entstand, wuchs nach und nach und da ich zu 100% dahinterstand und die Leute zu meinen Fähigkeiten Vertrauen hatten, schaffte ich es, das Projekt immer mehr auszubauen. Und ich bin noch lange nicht fertig (lacht).

 

Als Nachspeise gibt es Ma-Cha-Eis, Kaffee und wunderbare österreichische Weihnachtskekse.

Barbara, welche Frau würdest du gerne interviewen?

B: Ich bin ein großer Fan von Elfie Semotan, sie würde ich sofort interviewen. Ich hatte einmal das Vergnügen, mit ihr zusammen an einem Tisch zu sitzen und konnte vor Ehrfurcht kein Wort sagen, was eher untypisch für mich ist. Ich habe sie angehimmelt und sie hat sich wahrscheinlich nur über mich gewundert. Aber es gibt viele tolle Frauen, die spannend wären, zum Beispiel auch Cecily Corti.

 

 

Welche Superkraft hättet ihr gerne?

M: Endlos Kraft und Energie zu haben und keine Schmerzen.
B: Ich auch. Ich würde mich gerne ganz schnell erholen. Kurz und tief schlafen können und dann gleich wieder einsatzfähig sein. Mir ist der Tag immer zu kurz.

www.weissespapier.at
www.yoshida.at

Fotos von Barbara Klein: Marion Luttenberger
Fotos von Margarethe Yoshida: geopho.com
Alle anderen Fotos: womanly

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